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News 1. November 2011 Soeben ist eine neue CD von Catherine Gordeladze erschienen in einer Koproduktin von NAXOS und dem hr2 kultur mit Werken von Nikolai Kapustin. Diese CD steht ab sofort zur Verfügung unter www.amazon.com etc. oder unter www.jpc.de
1. April 2011
Am Freitag, 1. April 2011, sendete Radio Free Europe einen Bericht über und ein Interview mit Catherine Gordeladze in georgischer Sprache. Dieser Link führt zu der Seite über die Sendung (ebenfalls in georgischer Sprache). 8. Februar 2011
Am Samstag, 12. Februar 2011, sendet der Hessische Rundfunk auf seinem Kanal "hr2 kultur" in der Sendung "Musikszene Hessen" um 15:05 Uhr ein Interview mit Catherine Gordeladze. 8. Januar 2011
In ihrer Ausgabe Januar / Februar 2011 porträtiert die Zeitschrift "Piano News" Catherine Gordeladze
aus Anlass der Veröffentlichung ihrer CD mit Werken von Nikolai Kapustin.
8. Januar 2011 Soeben ist eine neue CD von Catherine Gordeladze erschienen in einer Koproduktin von NAXOS und dem hr2 kultur mit Werken von Nikolai Kapustin. Diese CD steht ab sofort in digitaler Form als Download zur Verfügung unter www.naxos.com, www.classicsonline.com, www.amazon.com etc. Ab November 2011 wird die CD auch in Ladengeschäften erhältlich sein.
...eine grandiose Einspielung... 26. April 2010
Die Gießener Allgemeine in ihrer Internet-Ausgabe schreibt nach dem Klavierabend im Kloster Grünberg am 23. April 2010: Pianistin Catherine Gordeladze überzeugte im Barfüßerkloster Grünberg (jhm) Im voll besetzten Barfüßerkloster gastierte am Freitagabend zum bereits dritten Mal die Klaviervirtuosin Catherine Gordeladze. Im Rahmen des vom Barfüßer-Förderkreis veranstalteten Klavierabends beeindruckte die in Tiflis geborene Solistin und Kammermusikerin vor allem durch Dynamik und Spielfreude und nicht zuletzt eine technisch ausgefeilte Vielschichtigkeit. Während die Stücke von Scarlatti, Mozat und Chopin zu den Standards im Pianisten-Repertoire gehören und gleichwohl von Gordeladze besonders temperamentvoll zum Besten gegeben wurden, überraschte sie am Freitag auch mit Kompositionen des russischen Virtuosen Nikolai Kasputin, dessen kompositorische Wurzeln sowohl in der Klassik als auch im Jazz wurzeln. Seine Stücke sind temporeich und spielfreudig, allerdings eben auch rhythmisch höchst komplex und stellen für jeden Pianisten eine echte Herausforderung dar. Gordeladze, die ihren ersten Klavierunterricht mit sechs Jahren erhalten hatte und schon bald als »Wunderkind« galt, begann ihr Programm mit den temperamentvollen Stücken des italienischen Komponisten und Cembalisten Domenico Scarlatti (1685-1757), dessen Weltruhm sich auf 555 Sonaten begründet. Seine Sonaten in Cembalo zählen zu den originellsten seines Jahrhunderts, und Gordeladze schaffte es, seinen Facettenreichtum durchscheinen zu lassen. Ob getragen wie in »g-Moll K8« oder beschwingt wie »G- Dur K146«, mit nuancenhaftem Anschlag und klassischer Ausdrucksstärke traf sie stets den richtigen Ton. Im Anschluss präsentierte die Preisträgerin des Bruno-Heck-Preises 2004/2005 der Konrad-Adenauer-Stiftung drei Sonaten aus Mozarts »C-Moll KV 457«, darunter den stampfenden »Molto Allegro« und die melancholisch zurückgenommene »Adagio«-Variante, bei der die verhaltene, achtsam suchende Spielweise Gordeladzes besonders beeindruckte. Mit geschliffener Spielfreude ging sie schließlich direkt in den letzten Part »Allegro assai« über, bevor nach einer kleinen Pause mit Frederic Chopin der dritte bekannte Komponist auf dem Programm stand. Nach der dunklen, temperamentvollen Scherzo Nr. 1 Op 20, die Gordeladze in h-Moll präsentierte, spielte sie drei Mazurken des populärsten polnischen Komponisten, die mit modalen Wendungen und der ihm eigenen Chromatik beeindruckten. Den Höhepunkt des Abends bildeten dann die Kompositionen Nikolai Kasputins. Drei Etüden in Jazz-Style bot Gordeladze dar, die bereits im Alter von elf Jahren in der Georgischen Philharmonie das dritte Klavierkonzert von Beethoven gespielt und noch im gleichen Jahr mit einer Fernsehübertragung eines Gala-Konzerts in der Tifliser Oper in der gesamten Sowjetunion zu sehen gewesen war. »Intermezzo«, »Pastoral« und »Toccatina« boten den sichtlich begeisterten Zuhörern einen guten Überblick über Kasputins Fähigkeit, Jazzausdrücke in formelle klassische Strukturen zu integrieren und dabei stets Raum für Spielfreude und Improvisation zu lassen. Dies kam Gordeladze freilich entgegen, und so überzeugte sie einmal mehr durch deutlichen Gestaltungswillen
einerseits und ein lückenlos funktionierendes und behutsames Gedächtnis andererseits, was die Kompositionen zum Spektakel werden ließen.
26. April 2010
Der Gießener Anzeiger schreibt nach dem Klavierabend im Kloster Grünberg am 23. April 2010: Gefühlvoller Mozart und mitreißender Jazz Furioser Klavierabend mit Catherine Gordeladze Von Tanja Löchel Technische Präzisionsarbeit und ein immenser Wille zur künstlerischen Gestaltung beherrscht das Spiel der Pianistin Catherine Gordeladze. So stürmisch auch manche Stücke ans Ohr dringen, hier wird nichts dem Zufall überlassen, alles ist Kalkül. Das Ergebnis sind Interpretationen von hoher Individualität, die zudem die jeweilige Stilistik der Werke sehr genau treffen. Am Freitagabend gastierte die in Tiflis geborene Künstlerin nach langer Zeit wieder im Grünberger Barfüßerkloster. Das anspruchsvolle Programm deckte in chronologischer Reihenfolge Spätbarockes, Klassisches, Romantisches und zeitgenössisch Jazziges ab. Trotz der verschiedenen Epochen hatten die Stücke untereinander Beziehungen. Vier Sonaten, ursprünglich für Cembalo geschrieben, von Domenico Scarlatti (1685 bis 1757) eröffneten das Konzert. Catherine Gordeladze zeichnete den im Vergleich zum modernen Flügel kürzeren Cembaloton nach. Generell verfügt sie über eine atemberaubend differenzierte Staccatotechnik, die auch in der folgenden Mozart-Sonate zum Einsatz kam. Die ausgeklügelte Pedalarbeit trug auch dazu bei, die Scarlattistücke als barocke Kompositionen wahrzunehmen. Vor allem bewies die Interpretin Gespür für die polyphonen Passagen und die alles würzende Prise Gefühlsausdruck. Mozarts c-Moll Sonate KV 457, geschrieben für seine Schülerin Therese von Trattner, folgte. Expressive Dramatik und düster Drängendes zeichnen die Ecksätze aus. Sie haben einen schon latent romantischen Charakter, allerdings in symmetrisch klassischer Formgebung. Die Musikerin nahm diese beiden Sätze ebenso ausdrucksstark wie sie geschrieben wurden. Mit den energisch perlenden Läufen brillierte sie, die eingefügten beruhigteren Passagen spielte sie ebenfalls mit Verve und spannte einen Formbogen über die Musik. Der langsame idyllische Satz (Adagio) hatte einen nostalgischen Charakter: ein Nachruf auf eine vergehende Zeit. Gordeladze zeigte hier ihre durchdacht lyrische Seite. Ungestüme Erregung und ein zartes polnisches Weihnachtslied packte Chopin (1810 bis 1849) in sein erstes Scherzo in h-Moll op. 20. In der Tonartencharakteristik hat das h-Moll die Bedeutung von Tod und Abschied, darüber hinaus einen teuflischen Beigeschmack: Bei der Veröffentlichung in London wurde das Scherzo als "Höllenbankett" bezeichnet. Ruhelos furios musizierte hier die Pianistin. Die Stellen, die das wiegende Lied (Chopins Andenken an seine Heimat Polen) verarbeiten, spielte sie gefühlsbetont weich wie den langsamen Mozart-Satz. Erregende Passagen leiteten das Finale des Stücks, stark im Ausdruck die Dissonanzen. Drei ausgereift vorgetragene Mazurken Chopins schlossen sich dem an. Die drei Etüden im Jazz-Stil von Nikolai Kapustin (Jahrgang 1937) rissen alle Zuhörer mit. Catherine
Gordeladze erwies sich hier als geniale Rhythmikerin, die auch die vertracktesten Stellen mühelos bewältigte. Das Temperament
der Vorträge schwappte über, nach den Stücken wurde spontan applaudiert. Kapustin bediente sich in Intermezzo, Pastoral und
Toccatina nicht nur des Jazz-Stiles, sondern auch romantischen wie alten Formen wie der Toccata, die der Sonate und Fantasie
nicht unähnlich ist, und so war der Kreis zu Scarlatti geschlossen. Starker Beifall honorierte den Auftritt von Catherine Gordeladze,
die sich mit einer Zugabe bedankte.
23. April 2010 Im "Kulturschaufenster Osthessen"
können Sie sich ein Video-Interview mit Catherine Gordeladze ansehen. 21. April 2010
Am 21. April 2010 erschien nach dem Konzert mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester
Pforzheim unter der Leitung von Rasmus Baumann in der Reihe "Bad Homburger Schlosskonzerte" am 16. April 2010
der folgende Artikel in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Vehemente Steigerungen Bad Homburger Schlosskonzert Von Joachim Wormsbächer Das Abschlusskonzert der Saison in der Reihe der Bad Homburger Schlosskonzerte dirigierte Rasmus Baumann, Sonderpreisträger des Deutschen Dirigentenpreises 2009. Baumann war von 2003 bis 2008 am Staatstheater Kassel als erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor engagiert; seit der Spielzeit 2008/09 ist er Chefdirigent am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Auch als Herausgeber hat er sich einen Namen gemacht. In Bad Homburg leitete er das "Orchestra in Residence" der Schlosskonzerte, das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim. Für diesen Abend in der Schlosskirche war eigentlich eine Uraufführung vorgesehen, nämlich die einer Bearbeitung von Schumanns "Kinderszenen" op. 15 für Streichorchester. Sie musste verschoben werden. Statt dessen hörte man Felix Mendelssohn Bartholdys einsätzige Streichersinfonie Nr. 10 in h-Moll, die der Komponist im jugendlichen Alter von 14 Jahren schrieb: Klangschönheit und temperamentvoller Impetus sprachen aus der Wiedergabe. Catherine Gordeladze, in Georgien geboren, Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe und Dozentin an der Frankfurter Musikhochschule, war die Solistin in Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19: Schwingende Tempi und filigraner Anschlag zeichneten die überaus inspirierte und pianistisch souveräne Wiedergabe dieses noch deutlich in der Mozart-Tradition stehenden Werks aus. Für den anhaltenden Applaus dankte die Pianistin mit einer bezaubernden kleinen Zugabe, dem Scherzwalzer "Die Spieldose" op. 32 von Anatoli Ljadow. Franz Schuberts Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485 beschloss den Abend: Zu Beginn vielleicht ein klein wenig
übereilt, hatte sich das Tempo mit der Wiederholung der Exposition des Kopfsatzes reguliert - selbst dann erschien es noch
recht zügig, aber vollkommen im Lot. Ausdrucksstark setzte die Interpretation lyrisch-kantable und schroffe Momente gegeneinander,
effektvoll gelang es dem Dirigenten, vehemente Steigerungsphasen anzulegen und dann elegant abzufangen. Langanhaltender Applaus
belohnte eine brillante Wiedergabe.
19. April 2010
Am 19. April 2010 erschien nach dem Konzert mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester
Pforzheim unter der Leitung von Rasmus Baumann in der Reihe "Bad Homburger Schlosskonzerte" am 16. April 2010
der folgende Artikel in der "Frankfurter Neue Presse" (Taunus-Zeitung). Die Symphonie zelebriert Zuschauer wurden für abgesagte Uraufführung reichlich entschädigt Von Michael Jacob Dirigent Rasmus Baumann und das Südwestdeutsche Kammerorchester begeisterten zum Finale der Bad Homburger Schlosskonzerte – und auch die neue Saison verspricht einen hohen Kulturgenuss. Bad Homburg. Mit einem höchst bemerkenswerten Konzert endete die Saison der Bad Homburger Schlosskonzerte. Veranstalter Karl-Werner Joerg konnte nicht nur äußerst profilierte Künstler präsentieren, sondern auch interessante Werke. Zwar kam es nicht zu der mit Spannung erwarteten Uraufführung der «Kinderszenen» von Robert Schumann in einer symphonischen Version, die in die nächste Saison verschoben wurde. Dafür erklang die Streicher-Symphonie Nr. 10 in a-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy – ein einsätziges Opus, das sehr charakteristisch die Sturm- und Drangzeit des frühromantischen Komponisten widerspiegelt. Rasmus Baumann, Sonderpreisträger des Dirigentenwettbewerbes 2009 in Berlin, sorgte für filigrane Gestaltung und führte das Südwestdeutsche Kammerorchester zu einer herausragenden Interpretation. Mit Begeisterung wurde das zweite Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven von den Besuchern aufgenommen, das Catherine Gordeladze meisterhaft interpretierte. Mit nuancenreichem Anschlag und klassischer Ausdruckskraft legte sie viel Gefühl in den Binnensatz und zeigte großartige Virtuosität in den Ecksätzen. Bemerkenswerte Harmonie herrschte zwischen dem Orchester und der Solistin, die mit tosendem Beifall in der Schlosskirche bedacht wurde. Hier wie auch in der abschließenden Symphonie Nr. 5 von Franz Schubert wurde deutlich, dass die klassischen Kompositionen durchaus ohne opulente Besetzung auskommen. Mehr noch: In der kammermusikalischen Variante kommen die Strukturen viel besser zum Ausdruck. Sie werden nicht durch Klanggewalten in den Hintergrund gedrängt. Rasmus Baumann zelebrierte förmlich die symphonischen Sätze, gab den Solisten freien klanglichen Raum und fügte das musikalische Geschehen wieder zu einem eindrucksvollen, aber niemals erdrückenden Tutti zusammen. Mit flotten Tempi besonders im Kopfsatz und dem Scherzo unterstrich er die Flexibilität kleinerer Orchester, die bei einer vollen symphonischen Besetzung nicht gegeben ist. Damit ging die Saison der Bad Homburger Schlosskonzerte zu Ende. Bekanntlich wird es auch im
nächsten Jahr ein Orchester in Residence geben, nämlich das Württembergische Kammerorchester Heilbronn. Dirigentin der
Konzerte wird Shi-Yeon Sung sein, die 2009 den zweiten Sonderpreis erhielt und dadurch in der Bad Homburger Schlosskirche
die Möglichkeit erhält, sich weiter zu profilieren und eine CD in Form eines Live-Mitschnitts zu produzieren.
4. Februar 2010
Am 4. Februar 2010 erschien nach dem Konzert im Friedrichsdorfer Rathaus am 31. Januar 2010
ein Artikel in der "Frankfurter Neue Presse" (Taunus-Zeitung) und bei www.rhein-main.net, den Sie
unter diesem Link nachlesen können. 25. August 2009
Am 25.August 2009 porträtierte die "Frankfurter Rundschau" Catherine Gordeladze.
7. Januar 2009
Catherine Gordeladze hat soeben einen Vertrag mit der Plattenfirma Naxos abgeschlossen. Diesbezüglich erscheint im Jahr 2010 die nächste CD von ihr in einer Koproduktion mit dem Hessischen Rundfunk mit Werken von Nikolai Kapustin 14. August 2008
Bei Youtube sind einige Videos von Auftritten von Catherine Gordeladze zu finden. Geben Sie bei Youtube einfach den Namen in das Suchfeld ein und werden Sie fündig. 13. Februar 2008 Catherine Gordeladze trat am 26. Januar 2008 zusammen mit dem Geiger David Garrett in der Sendung "swr late night" auf.
23. Dezember 2007 Catherine Gordeladze tritt am 10. Februar 2008 um 11:00 Uhr im Rahmen der renommierten Konzertreihe "Lunchkonzerte" unter dem Titel "Klangperlen für Klavier" im Sendesaal des Hessischen Rundfunks in Frankfurt auf. Mehr Informationen zum Konzert und zur Kartenbestellung finden Sie hier.
27. September 2007 Vor Kurzem ist in einer Koproduktion von ARS MUSICI mit dem Hessischen Rundfunk die zweite CD von Catherine Gordeladze, "Hommage à Haydn", erschienen.
Perlentonschnüre Catherine Gordeladze in der Frankfurter Festeburgkirche Sie ist freigiebig, läßt bei schnellen Läufen Perlentöne aus ihren Fingern prasseln, zieht Perlentonschnüre daraus. Sie verteilt sie generös an die Zuhörer, die trotz des warmen Spätsommerabends in großer Zahl in der Frankfurter Festeburgkirche erschienen sind. In der Chromatischen Fantasie und Fuge d-Moll und der Partita c-Moll von Johann Sebastian Bach sind es noch milchig-weiße Perlen, die etwas dumpfer klingen als die durchsichtigen Glasperlenschnüre, die sie in Frédéric Chopins vier Impromptus oder in dem von Sergej Rachmaninow für Klavier solo bearbeiteten Sätzen "Liebesleid" und " Liebesfreud" des Fritz Kreisler herausgleiten läßt. Catherine Gordeladze, im georgischen Tiflis aufgewachsen, Dozentin an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und Preisträgerin zahlreicher Klavierpreise – zuletzt wurde sie mit dem Sonderpreis des Bruno-Heck-Preises 2004/05 der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgezeichnet – , spielt kraftvoll, ohne hart zu sein, und mit viel Charakter: So gestaltet sie Bachs Fantasie und Fuge mit gebundenen Halbtonseufzern, herben Staccatospitzen, zarten Portato-Tupfern. Sie spielt den inneren Zwiespalt heraus, den die Stimme im rezitativischen Mittelteil mit sich auszutragen scheint – was von Arpeggien oder fast clusterartig düsteren Sekundklängen kommentiert wird, bevor sich alle Konflikte schließlich im durigen Wohlklang auflösen. Oder sie läßt in den Akkordbrechungen wieder Perlen herunterprasseln, auch mal in üppig pedalisiertes Tönegewässer, setzt das Pedal sonst aber nur sparsam ein. Zum Fugenthema im Grave adagio Andante aus der Partita von Johann Sebastian Bach zupft Catherine Gordeladze die Baßstimme wie eine Kontrabassistin aus den Tasten, in der melancholischen Sarabande haucht sie risikofreudig Pianissimotöne, setzt im Capriccio spritzige Läufe und sprunghafte, auch akzentuierte Nachschläge dagegen. Weit auseinanderliegende Intervallsprünge, Oktavläufe und Spreizgriffe arbeitet Catherine Gordeladze nach der Pause in den duftigen vier Impromptus Frédéric Chopins heraus – scheinbar federnd und leicht. Oder sie treibt virtuosverspielte Verzierungsläufe, chromatische Perlentonschnüre, halsbrecherische Akkordbrechungen aus den Fingern – ein purzelbaumschlagender Puck, der durch seinen Sommernachtstraum jagt. In Kreislers "Liebesleid" und "Liebesfreud" wiegt sich Catherine Gordeladze in agogisch verzögerten oder beschleunigten Walzerrhythmen, zieht auch hier chromatische Läufe und Arpeggien von ihrer Perlenkettenschnur, mit großer Gelassenheit, fast sorglos. Die Zuhörer wollen eine Zugabe: In dem Stück "Spieldose" des Rimski-Korsakow-Schülers Anatol Ljadov, dessen glasige Melodie- und Zwischentöne sie aus den oberen Lagen des Klaviers anschlägt, beschließt Catherine Gordeladze den Klavierabend. Quelle: Ulrike Böhmer in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 10. September 2005
09. März 2005: Auszeichnung für Catherine Gordeladze Die Altstipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung haben 1980 den Hilfs- und Sozialfonds geschaffen, zu dessen Aufgaben die „Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung, Erziehung, Kunst und Kultur sowie der Völkerverständigung“ gehört. In diesem Rahmen stiften die Altstipendiaten einen Förderpreis, der den Namen „Bruno-Heck-Preis“ trägt und alle zwei Jahre vergeben wird. Zusätzlich zum Bruno-Heck-Preis 2004/2005 haben die Altstipendiaten in diesem Jahr einen Sonderpreis an Frau Catherine Gordeladze vergeben. Sie wird hiermit für ihre außergewöhnliche Leistung als herausragende Pianistin geehrt. Die Preisverleihung findet am 05. Mai 2005 im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der Altstipendiaten in Nürnberg statt. Quelle: Aktuelle Klassik |
© by Catherine Gordeladze 2001 - 2012 Last Update: 15.12.2011 |