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Die in Tiflis geborene und in Deutschland lebende Pianistin Catherine Gordeladze wird von der internationalen Presse als Solistin
und Kammermusikerin gefeiert. Die „Zeitung fürs Dresdner Land“ bezeichnete ihren „exzellenten Klavierabend“ als „ein Ereignis der
Superlative“, die FAZ nannte ihren Klavierabend „Perlentonschnüre“. Klaus Füller äußerte sich lobend in der “Frankfurter Rundschau“
über die „Goldbergvariationen“ von Bach: „..Mit phänomenaler Technik, einem Gedächtnis, das lückenlos funktionierte und einem
deutlichen Gestaltungswillen stürzte sie sich in das virtuose Werk und machte daraus ein Klavierspektakel, bei dem den atemlos
lauschenden Zuhörern die gute halbe Stunde verkürzt erscheinen musste. ...“ „... Zweifellos: Catherine Gordeladze ist ein
‚Rising Star’ und die hiesigen Veranstalter täten gut daran, den Stern in ihren Konzerten glitzern zu lassen.“
Die musikalische Ausbildung bis zum Abschluss „Konzertexamen“ absolvierte Catherine Gordeladze mit Auszeichnungen an den
Musikhochschulen in Tiflis, Frankfurt am Main und Weimar. Parallel zu ihrem Studium nahm sie regelmäßig Unterricht bei Maestro
Alexis Weissenberg. Catherine Gordeladze wurde in Deutschland von der Konrad-Adenauer-Stiftung gefördert.
Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie mit sechs Jahren an der Zentralen Musikschule in Tiflis. Mit zehn Jahren gab sie bereits
ihren ersten Klavierabend. Nur ein Jahr später spielte sie mit der Georgischen Philharmonie das 3. Klavierkonzert von Beethoven.
Im gleichen Jahr nahm sie in Anwesenheit des früheren georgischen Präsidenten Edward Schewardnadze an einem Galakonzert in der Tifliser
Oper teil, das vom Fernsehen direkt in die ganze ehemalige Sowjetunion ausgestrahlt wurde.
Catherine Gordeladze ist Preisträgerin verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter der 1. Preis beim
Staatlichen Musikwettbewerb für Nachwuchstalente 1987 in Tiflis, der 3. Preis beim VI. Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb
in Darmstadt 1999, der 1. Preis (Förderpreis) beim 4. Internationalen Musikfest in Dietzenbach 2002, der Ehrenpreis und die
Medaille der weltbekannten Französischen Légion d’Honneur 2002 und der Swiss Preis 2003 bei den renommierten Meisterkursen von
Maestro Alexis Weissenberg in Engelberg, Schweiz. Im Rahmen der Preisverleihung des Bruno-Heck-Preises 2004/2005 der
Konrad-Adenauer-Stiftung hat sie einen Sonderpreis erhalten: „Sie wird hiermit für ihre außergewöhnliche Leistung als
herausragende Pianistin geehrt“. Dazu kamen zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen in Georgien (mehrere TV und Radiosendungen),
in der ehem. Sowjetunion (TV Sendung auf dem ersten Kanal), in Tschechien (Radio Free Europa aus Prag), in Deutschland
(hr-fernsehen, hr2 kultur, Deutschland Radio Berlin, Radio ARD, Bayerischer Rundfunk, Radio Bremen, SWR-Fernsehen) und in der
Schweiz (Radio DRS2).
Gegenwärtig gastiert Catherine Gordeladze auf den wichtigsten Konzertpodien, bei den bedeutendsten Orchestern und bei international
renommierten Festivals - in Georgien, Russland, Jugoslawien, Deutschland, der Schweiz, Österreich, Spanien, Italien, den Niederlanden
und Belgien. Sie konzertierte unter anderen in der Mainzer Rheingoldhalle, in der Katharinenkirche in Frankfurt am Main, in der
Hugenottenhalle Neu-Isenburg, im Liszt-Salon Weimar, im Chopin-Haus Valdemossa auf Mallorca, in der Orangerie Darmstadt, im
Kurtheater Bad Homburg, im Schloss Belvedere Weimar, bei den Mainzer Kammerspielen, beim Dietzenbacher Musikfest, den Dreieicher
Musiktagen, den Schlossfestspielen Hundisburg. Nach ihrem Debüt im Landestheater Coburg unter der Leitung von Nicolas Pasquett
feierte das „Coburger Tagesblatt“ ihre Darbietung mit Schumanns Klavierkonzert als eine „fabelhafte Wiedergabe“ und ein
„pianistisches Feuerwerk“. 2007/08 hatte Catherine Gordeladze u. a. Solo-Auftritte im Gasteig in München in der Konzertreihe
„Winners and Masters“, beim Internationalen Festival „Piano Engelberg“ sowie Kammermusikabende zusammen mit dem Cellisten
Daniel Müller–Schott im Schloss Hallenburg in Schlitz und mit dem Geiger David Garrett beim internationalen Festival „The Next
Generation III“ im Harenberg City Center in Dortmund.
Nach ihrem Debüt beim Hessischen Rundfunk in der Reihe „Lunchkonzerte“ im Februar 2008 schrieb die FAZ: „Es ist aufregend, zu
beobachten, wie am Künstlerhimmel stets von neuem strahlende Sterne auftauchen“.
Neben ihrer solistischen Tätigkeit hat Catherine Gordeladze eine Dozentenstelle an der Hochschule für Musik und Darstellende
Kunst in Frankfurt am Main inne.
Im Oktober 2007 erschien die neue CD von Catherine Gordeladze, „Hommage à Haydn“- eine Koproduktion von ARS MUSICI mit dem Hessischen
Rundfunk. „Piano News“ äußerte sich begeistert darüber: "Denn was sie aus den Tasten zaubert, ist ein Meer an vergeistigter und
klanggestalterischer Durchdringung, die die schier unerschöpfliche Innovationskraft des Wiener Klassikers offenbart... Ungezwungen
und mit pianistischem Schmelz lebt sich Gordeladze in die unterschiedlichen Musiken hinein. Diese CD bereichert und rehabilitiert
Haydns Klaviersonaten".
Soeben hat Catherine Gordeladze einen Vertrag mit der Plattenfirma NAXOS abgeschlossen. Diesbezüglich erscheint im Jahr 2010 die
nächste CD von ihr in einer Koproduktion mit dem Hessischen Rundfunk mit Werken von Nikolai Kapustin.
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